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13.08.2024

Grüne Mobilität für Unternehmen

Mit den wachsenden Herausforderungen des Klimawandels gewinnt das Thema nachhaltige Mobilität zunehmend an Bedeutung. Unternehmen mit ihrem erheblichen Einfluss auf den Verkehrssektor spielen dabei eine große Rolle. Eine ganzheitliche Umstellung auf Elektromobilität bietet viele Chancen, von denen Unternehmen langfristig und in vielerlei Hinsicht profitieren können. Dazu gehören unter anderem die Reduktion der CO₂-Emissionen und des ökologischen Fußabdrucks, die Erschließung neuer Marktsegmente und Kundenkreise, die Steigerung der Energieeffizienz und Kosteneinsparungen sowie die Stärkung des Images als nachhaltiges und zukunftsorientiertes Unternehmen. Doch obwohl viele den Klimaschutz in ihrer Agenda priorisieren, hapert es oft an der Umsetzung. Probleme bestehen vornehmlich in dem wirtschaftlichen Aufbau der Ladeinfrastruktur für eine konstante, netzunabhängige Versorgung mit grünem Strom sowie der fehlenden Akzeptanz der Mitarbeitenden in Bezug auf die begrenzte Reichweite der Fahrzeuge. Hierfür gilt es geeignete Maßnahmen und Lösungsansätze ergreifen. 

„Zielrichtung E“ 

Aktuell hat jedes vierte Unternehmen mindestens einen elektrisch aufladbaren Pkw in seinem Fuhrpark. Während die Anzahl zwar mit der Unternehmensgröße ansteigt, liegt die durchschnittliche Elektrifizierungsquote des Fuhrparks im Gesamtvergleich konstant bei nur ungefähr 15 Prozent. Diese Ergebnisse des KfW-Klimabarometers aus 2023 zeigen: Da ist noch Luft nach oben. Im Hinblick auf den Klimawandel ist insbesondere ein Umschwung im Verkehrssektor gefragt, denn der motorisierte Straßenverkehr verursachte zuletzt um die 99 Prozent aller Verkehrsemissionen. Hier müssen sich vor allem Unternehmen in der Verantwortung sehen: Fast 70 Prozent aller Fahrzeuge im Verkehr sind in gewerblicher Hand, entweder als Nutzfahrzeug oder Firmenwagen, und das bei einer intensiveren Nutzungsdauer als private Fahrzeuge. Damit kommt dem gewerblichen Fuhrpark eine bedeutende Rolle in der Mobilitätswende zu. In der Elektrifizierung des Fuhrparks sind dazu signifikante Branchenunterschiede erkennbar. Dienstleistungsunternehmen setzen im Schnitt mehr E-Fahrzeuge ein als Bauunternehmen und Unternehmen aus dem Logistiksektor. Insbesondere letztgenannte greifen jedoch auf einen vielfältigen Fuhrpark aus Firmenwagen, Flur-, Förder- und Transportfahrzeugen mit hoher Nutzungsdauer zurück. Gerade für diese Unternehmen ist eine Umstellung auf elektrisch betriebene Fahrzeuge langfristig mit hohen Kostenersparnissen verbunden. Mit dem gesellschaftlichen Wandel und den Klimazielen ändern sich auch die Anforderungen an Unternehmen. Stellen sie frühzeitig zukunftsorientiert auf Elektrofahrzeuge um, profitieren sie langfristig und setzen sich im Wettbewerb durch. Unternehmen, die dieser „Zielrichtung E“ nicht folgen, riskieren mit dem Fortschreiten der Elektrifizierung den Verlust ihrer Marktposition und verlieren an Innovationskraft. 

Passende Infrastruktur auf- und nachrüsten 

Die Umstellung auf eine elektrisch betriebene Unternehmensflotte ist mit Anschaffungskosten verbunden. Um den Kosten-Nutzen-Faktor langfristig hoch zu halten und die eigene Klimabilanz zu optimieren, müssen Unternehmen sich frühzeitig mit einer passenden Infrastruktur auseinandersetzen – denn mit der Zeit zu gehen, bedeutet für alle Bereiche auf erneuerbare Energien zu setzen. Um ausreichend Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge anzubieten, genug grünen Strom zu produzieren und somit Kosten für fossile Brennstoffe einzusparen, ist es sinnvoll, zunächst Anlagen zu errichten, die Strom erzeugen und speichern können. Mit der Installation von Solaranlagen auf dem Betriebsgelände, Überdachungen oder (Hallen-)Dächern können Unternehmen schnell eine Infrastruktur schaffen. Hierbei ist es wirtschaftlich, im Vorfeld den Bedarf des Unternehmens zu ermitteln, um nicht überdimensioniert vorzugehen und hohe Kosten zu verursachen. Praktisch sind preiswerte Anlagenformate in modularer Bauweise, die bei Expansion erlauben, das Grundfeld mit standardisierten Anbaufeldern zu vergrößern. Oft kann eine solche Anlage sogar den Energiebedarf des gesamten Unternehmens decken. Um flächendeckend autonome Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge zu schaffen, ist je nach Unternehmensgröße eine punktuelle oder großflächig ausgelegte Ausstattung mit Solarcarports oder Solarüberdachungen eine effektive Investition. Hochmoderne Solarcarports ermöglichen heutzutage durch ihren technischen Aufbau und die autarke Stromerzeugung einen vollständigen Bezug grünen Stroms. Insbesondere für kleine Betriebe oder verzweigte Konzern-Areale ist die Aufstellung von einzelnen Solarcarports als flexible Lademöglichkeit sinnvoll. Neben einer Wallbox für Fahrzeuge wie Firmenwagen oder Transporter können diese Carports noch mit weiteren Steckdosen für E-Pedelecs oder -Fahrräder ausgestattet sein. Darüber hinaus wird gleichzeitig eine Aufladungsmöglichkeit für weitere akkubetriebene Endgeräte geschaffen, wie zum Beispiel Reinigungsfahrzeuge, die auf dem Betriebsgelände für Sauberkeit sorgen. Verfügen Unternehmen über Parkbereiche, sind platzsparende Solar-Parkplatzüberdachungen sinnvoll. Sie produzieren viele Kilowatt Strom, der für die Unterhaltung des Unternehmens und die Aufladung von Fahrzeugen zur Verfügung steht. Um selbst über Nacht oder bei anhaltender Bewölkung die Fahrzeuge mit Strom zu versorgen, sind Modelle wie die von SoloPort mit zusätzlichen Batteriespeichern ausgestattet. Sowohl für Carports wie auch für Überdachungen müssen Unternehmen im Vorfeld prüfen, ob eine Baugenehmigung notwendig ist oder weitere Auflagen erfüllt werden müssen, vor allem dann, wenn Fördermittel diesbezüglich beantragt werden. Wird mit Photovoltaikanlagen oder Solarüberdachungen mehr Strom produziert als verbraucht, besteht die Möglichkeit, diesen in das öffentliche Stromnetz einzuspeisen und so Haushalte der Region mit grüner Energie zu versorgen. Damit leisten Unternehmen einen entscheidenden Beitrag zur Klimawende und verschaffen sich ein positives und verkaufsförderndes Unternehmensimage. 

Mitarbeitende mobilisieren 

Zahlen des Klimabarometers zeigen: Der Trend bei Firmenwagen geht immer noch stark zu Plug-in-Hybriden statt reinen Elektrowagen. Zukunftsweisend sind jedoch Letztere, die ohne die immer knapper werdenden fossilen Brennstoffe auskommen. Oft scheitert es an den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, denn es hält sich die Sorge, dass die Reichweite und die Batterieleistung nicht ausreichen. Das bezieht sich dabei nicht nur auf Firmenwagen, auch Nutzfahrzeuge und weitere Transportfahrzeuge des Unternehmens sind davon betroffen. Daher ist es notwendig, über die Vorteile der Elektromobilität aufzuklären sowie aktiv die Steuervorteile für Firmenwagen zu kommunizieren. Aktuell veranschlagt das Finanzamt 0,5 Prozent sowohl bei Hybrid- als auch bei Elektrofahrzeugen, was im Gegensatz zu Verbrennern, die bei einem Prozent liegen, eine Entlastung bedeutet. Um einen weiteren Anreiz zu geben, können Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sich an den Ladekosten beteiligen. Während Spritkosten von Firmenfahrzeugen in der Regel erstattet werden oder eine Tankkarte ausgegeben wird, können Unternehmen eine kostenfreie Ladeinfrastruktur an der Arbeitsstätte zur Verfügung stellen und die Aufladung zu Hause unterstützen. Mittels separaten Zählers oder Zwischenzählers kann die geladene Kilowattstunde direkt nachgewiesen werden. Unkomplizierter ist allerdings die Zahlung einer monatlichen Pauschale durch das Unternehmen zum Ausgleich der Ladestromkosten. Mitarbeitende identifizieren sich zunehmend stärker mit nachhaltig agierenden Unternehmen. Somit sorgt der Aspekt der Elektrifizierung nicht nur für langfristige Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiterbindung, sondern ist auch mitunter für Fachkräfte bei der Bewerbung attraktiv, sodass Unternehmen von einem größeren Bewerberpool profitieren. 

Ganzheitlich ist zukunftsweisend 

Von Verwaltungsgebäuden über das Betriebsgelände bis hin in Produktion, Lager, Logistik und Transport – Mobilität durchzieht alle Segmente eines Unternehmens. Nicht nur Firmenwagen und Lkws bestimmen die Flotte, auch im Betrieb wird eine Vielzahl von Fahr-, Förder-, Transport- und Reinigungsfahrzeugen eingesetzt. Um die Elektrifizierung des Unternehmens ganzheitlich vorzunehmen, gilt es in allen Bereichen auf Elektromobilität zu setzen. Die höheren Investitionskosten rentieren sich für Unternehmen langfristig durch die niedrigeren Betriebs- und Wartungskosten. Auch hier gilt es die jeweils aktuellen Förderprogramme zu prüfen, ob diese zur Senkung der Investitionskosten genutzt werden können. Selbst bei einem Bezug von externem Strom sind die Ladekosten für E-Fahrzeuge im Durchschnitt um die Hälfte günstiger als fossiler Kraftstoff bei gleicher Reichweite. Zudem sind elektrische Motoren aufgrund ihrer Bauweise weniger verschleißanfällig. Damit lassen sich Ausfälle vermeiden und Wartungskosten einsparen. In der Regel sind es neben der regelmäßigen Hauptuntersuchung vor allem die Akkus, die ausgetauscht werden müssen, wenn sie an Leistung verlieren. Unternehmen können auch hier auf preiswerte Nutzfahrzeuge wie die Modelle von SolidHub setzen, die mit ihren wartungsfreien Lithium-Ionen-Akkus alle anfallenden Arbeiten auf dem Betriebsgelände oder der Baustelle bewältigen. Wirtschaftlich gedacht können Unternehmen hier an Anschaffungskosten sparen und erhalten dennoch eine moderne und leistungsstarke Fahrzeugflotte. Gleichzeitig verbessern E-Fahrzeuge das Arbeitsklima, denn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zum Teil viele Stunden am Tag der schlechten, ungesunden Luft ausgesetzt, die durch Verbrennungsmotoren von Produktionsanlagen oder Flurförderzeugen im Lager entsteht. Elektrisch betriebene Fahrzeuge verursachen keine Abgase und sind leiser, woraus sich eine angenehmere Arbeitsatmosphäre ergibt. Als alternative Fortbewegungsmittel im Außendienst oder im Einsatz auf dem Betriebsgelände sind zusätzlich Solar-Lastenräder oder Fahrräder effizient: Sie reduzieren nicht nur die CO2-Emissionen. Insbesondere bei Konzernen mit riesigen Arealen legen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihnen Distanzen schneller und flexibler zurück als mit einem Pkw und sparen Lauf- und Fahrtwege ein. Zur Entlastung können Unternehmen, die auf E-Mobilität umsteigen oder ihre Betriebstechnik modernisieren wollen, Förderprogramme auf Bundes- und Landesebene in Anspruch nehmen. Zum Beispiel unterstützt „Elektromobilität in Kommunen“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur Unternehmen mit finanziellen Zuschüssen für die Anschaffung von Elektrofahrzeugen und Ladeinfrastruktur.

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