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Fachbodenregale


Eine Lagerung der Ware erfolgt auf einzelnen „Fachböden“. Das Regal besteht aus den seitlichen Ständern zwischen diesen die Regalböden angebracht sind. Für mehr Stabilität sorgen Quer- und Diagonalstreben. Fachbodenregale zählen zu den meist genutzten Lagersystemen, die bis in den privaten Haushalt reichen. Sie eignen sich für die Lagerung von Kleinteilen, meistens in der Verpackung oder auch in Sichtkästen bzw. Behälter. Die gelagerte Ware ist übersichtlich und ein Zugriff erfolgt in der Regel manuell. Bei höheren Fachböden kommen Leitern oder auch Geräte zum Einsatz. Die Standardhöhe ist auf ca. zwei Meter festgelegt. Ein Nachteil dieser Einlagerung ist ihr hoher Platzbedarf und die begrenzte Traglast. Die Länge der einzelnen Fachböden ist variabel bei den gängigen Hersteller.


Fachböden

Fachböden sind durchgehende Böden, die auf den Traversen liegen. Beim namensgebenden Fachbodenregal sowie beim Lagerregal oder Palettenregal von TOPREGAL® besteht der Fachboden aus einer Spanplatte (38mm), aus einer Stahlplatte (25mm) oder einem Gitterrost (Maschenweite von 9,9cm x 3,3cm).

Fachlast

Mit Fachlast ist das maximale Gewicht gemeint, mit dem das einzelne Regalfach beziehungsweise der einzelne Regalboden belastet werden darf. Voraussetzung ist, dass die Last gleichmäßig verteilt ist.

Die Summe der Fachlasten eines Regals darf nicht größer sein als die zulässige FeldlastDabei ist es durchaus möglich, dass die addierten Feldlasten rechnerisch größer sein können als die erlaubte Feldlast.

Regal Fachlast

Fachwerk


Dieser Begriff stammt aus der Bauwesen und entstand vermutlich aus dem mittelhochdeutschen Wort „Vach“ (Flechtwerk) ab. Die Wände werden durch Balken gebildet, die von außen sichtbar sind (Stabwerk oder Balkengerippe). Die freien Lücken zwischen den Balken werden bei dieser Bauweise aufgefüllt z.B. mit Backsteinen. Anwendung findet diese Bauweise z.B. im Bauwesen, da sie sich im Vergleich mit anderen Konstruktionen aufgrund des geringen Eigengewichtes anbietet. Das starke Erscheinungsbild des Fachwerkes durch die einzelne sichtbaren Stäbe könnte ein möglicher Nachteil sein. In der Automobilbranche findet sie ebenfalls Anwendung z.B. für die Fahrgestelle.

Fassauflage für Schwerlastregale


Fassauflagen sind Hilfsmittel, um die Ware gekonnt zu verstauen. Die Fässer können so vor dem Herabfallen oder Rollen geschützt werden. Fassauflagen gibt es in verschiedenen Größen und Arten, je nach Anzahl der zu lagernden Fässer. Die Fasspaletten können beispielsweise gewellt, eckig oder gerade sein und sind in der Regel aus Stahl oder Kunststoff hergestellt. Die Fässer können je nach Fasspalette liegend oder stehend gelagert werden.


Feldlast

Mit Feldlast ist das maximale Gewicht zu verstehen, das ein Regal insgesamt tragen darf. Dabei wird das Gewicht des Regals selbst nicht mitgerechnet. An Regalen muss die Feldlast angegeben werden, da sie nicht einfach der Summe der einzelnen Fachlasten entspricht.

Regal Feldlast

Felgenregal

Felgenregale sind ebenso wie Reifenregale eine effiziente Möglichkeit, Felgen beziehungsweise Autoreifen platzsparend und schonend zu lagern. Dazu wird die Regaltiefe auf das geringere Ausmaß für Felgen beziehungsweise Reifen abgestimmt. Der spezielle Aufbau der Stufentraverse führt zu einer schonenden Auflage für die Pneus sowie zu höchster Stabilität.

Reifenregale von TOPREGAL® sind in Höhen von 200cm bis zu 400cm erhältlich.  Ab einer Höhe von 300cm empfiehlt sich eine zusätzliche Wandbefestigung mit den lieferbaren Distanzstücken, um die Standfestigkeit zu erhöhen. Ein weiterer Platzvorteil entsteht durch die Parallelstellung von zwei Felgen- oder Reifenregalen. Auch dafür hat TOPREGAL® die passenden Spacer im Sortiment. Wie bei den weiteren Regalen von TOPREGAL® auch ist beim Felgenregal wie beim Reifenregal das zum Installation benötigte Montagematerial „all inclusive“ enthalten.

Feuerverzinkung

Feuerverzinken ist eine Möglichkeit, um Metall vor Rost zu schützen. Beim Eintauchen in flüssiges Zink mit einer Temperatur von rund 450 Grad Celsius bildet sich eine widerstandsfähige Legierung aus Eisen und Zink und darüber eine sehr haftende reine Zinkschicht. Bei der Feuerverzinkung unterscheidet man die (diskontinuierliche) Stückverzinkung und (kontinuierliche) Bandverzinkung. Beides sind nach der DIN genormte Verfahren. Weitere Informationen über das Feuerverzinken findet man beim Industrieverband Feuerverzinken e.V.

TOPREGAL® bietet neben der herkömmlichen Version auch die feuerverzinkte Variante vom Palettenregal sowie den Kragarmregalen in der einfachen und der doppelseitigen Ausführung.

Feuerverzinkte Regale

Für die Lagerung von Gütern mit Regalen im Freien werden in der Regel feuerverzinkte Regale verwendet. Der verzinkte Stahl verleiht dem Regal einen höheren Schutz vor Witterung, insbesondere vor Rost, als die nur lackierte Version, wie sie für die Lagerung in geschlossenen Räumen und Lagerhallen genutzt wird. Eine Verzinkung ist ein „Vollbad“ der Regalprofile im Zink. Der Schutz des Regals kann so über einen langen Zeitraum erfolgen, ohne das ursprüngliche Material anzugreifen. Ein weiterer Schutz entsteht durch einen zusätzlichen Anstrich. Weitere Informationen hierzu können in der  EN ISO 14713-2 nachgelesen werden. Im Laufe der Zeit kann der Zink nachdunkeln und matter werden, wenn das Regal starken Witterungsbedingungen ausgesetzt ist.

Es gibt verschiedene Arten der Verzinkungsverfahren zum Beispiel die Stückverzinkung, bei der die Einzelteile des Regals in eine Zinkschmelze gelegt werden. Davor werden Verunreinigungen (Fett, Öl etc.) chemisch beseitigt.  Der Schutz ist um einiges höher als bei der Bandverzinkung, da es mehrere Schichten an Überzug aufweist, um die Lebensdauer der Einzelstücke für die Weiterverarbeitung zu erhöhen.

Flurförderfahrzeuge

Flurförderfahrzeuge werden zum Transport von Gütern innerhalb eines Betriebes verwendet. Sie sind zum Befördern, Ziehen oder Schieben, auf Rädern laufend und frei lenkbar [BGV D27, bisherige VBG36 Stand 2002]. Hubwagen, Schlepper oder auch Stapler zählen zu den Förderfahrzeugen, die frei beweglich sind und nicht spurgeführt. Eine weitere Fördermöglichkeit ist die Benutzung von fahrerlosen Transportfahrzeugen, die automatisch gesteuert sind.

Laut BGUV Vorschrift 68 §2 (Absatz 2) sind Flurförderfahrzeuge mit Hubeinrichtungen zusätzlich zum Heben, Stapeln oder Einlagern von Lasten gedacht. Aus gesundheitlichen Gründen sollten Benzin oder Diesel betriebene Fahrzeuge nicht in geschlossenen Räumen zum Einsatz kommen, sondern an Arbeitsplätzen im Freien oder durchlüftet ihren Verwendungszweck finden.

Vor Inbetriebnahme eines motorisierten Flurförderfahrzeuges muss der Fahrer über die ordnungsgemäße Nutzung informiert werden und den Besitz eines Staplerscheines vorweisen.  Wenn die Nutzung z.B. eines Gabelstaplers den Straßenverkehr beeinflusst, sind die Verordnungen der Straßenverkehrsordnung zu beachten.