B

B

Belastungsschild

Ein Belastungsschild oder Regalbelastungsaufkleber informieren über die zulässige Fachlast und die maximale Feldlast von Schwerlastregalen im betrieblichen Umfeld. Das betrifft insbesondere Lagerregale, Palettenregale oder Kragarmregale mit einer Fachlast von über 200kg und einer Feldlast von mehr als 1000kg. Diese Informationspflicht gilt für feststehende Regale ebenso wie für fahrbare Regale oder fahrbare Schränke.

Die DGUV 108-107 (ehemals BGR 234), die DIN EN 15512 und die DIN EN 15635 schreiben vor, dass ein Belastungsschild informieren muss über: Hersteller bzw. Händler, Modelltyp, Baujahr, die zulässige Fach- und Feldlast sowie bei Kragarmregalen über die Ständerlast (einseitig/doppelseitig) und die Armlast.

Wir empfehlen, an jedem dritten bis vierten Ständer ein Belastungsschild anzubringen, das für Mitarbeiter und externe Besucher gut sichtbar ist. Sollte der Aufbau der Regale ohne das Anbringen von Belastungsschildern erfolgen, wird das bei der nächsten Regalinspektion beanstandet. Ein fehlendes Belastungsschild alleine ist aber kein ausreichender Grund, das Regal zu sperren. Der Betreiber erhält vielmehr die Auflage seiner Informationspflicht mit dem Anbringen der Belastungsschilder innerhalb einiger Wochen nachzukommen.

Belastungsschilder immer inklusive

Beispiel eines TOPREGAL Belastungsschildes für ein Lagerregal

Bei unseren Regal- und Lagerlösungen zählen die jeweiligen Belastungsschilder immer mit zum Lieferumfang wie alle für die Montage benötigten Kleinteile. Die Bolzenanker und Querverstrebungen bzw. Diagonalverstrebungen für die erforderliche Standsicherheit werden mitgeliefert. Kunden von TOPREGAL müssen kein Material für die Montage bzw. Installation separat kaufen und können direkt nach der Lieferung mit dem Aufbau beginnen.

Auf den im Lieferumfang enthaltenen Belastungsschildern von TOPREGAL sind die maximalen Fach- und Feldbelastungen aufgeführt. Vom TÜV-Thüringen geprüfte Regale sind mit dem entsprechenden Logo gekennzeichnet.

Berufsgenossenschaft – BGR 234

BGR 234, DGUV 108-007 und DIN EN 15635: Für die Mitarbeiter in der Logistikbranche sind diese Zahlen- und Buchstabenkombinationen alltägliches Praxiswissen. Die Inhalte der „Berufsgenossenschaftlichen Regeln für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“ (BG-Regeln) wie die BGR 234 sind zentraler Bestandteil des Regelwerks. Sie betreffen „Lagereinrichtungen und -geräte“ und sind heute Teil der DGUV-Regel 108-007. Herausgeber ist die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. Die Prüfung der Lagereinrichtung und Geräte ist in der DIN EN 15635 mit der Überschrift „Ortsfeste Regalsysteme aus Stahl – Anwendung und Wartung von Lagereinrichtungen“ geregelt.

Berufsgenossenschaftliche Regeln (BG-Regeln), dienen zur Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Diese Regeln (Arbeitsschutz, Unfallvorschriften aus BGR-234) sollen den Unternehmer bei der Umsetzung seiner Pflichten unterstützen, Arbeitsunfälle, berufsbedingte Erkrankungen oder Gesundheitsgefahren zu vermeiden. Mit diesen Empfehlungen der BGR können die geforderten Ziele zum Schutz der Arbeitnehmer erreicht werden. Andere Lösungen um diesen Schutz zu gewährleisten sind möglich, wenn die Sicherheit in gleicher Art gewährleistet ist.

BGR 234 und DGUV 108-007

TOPREGAL® bietet ausschließlich neue, TÜV-geprüfte Regale und Produkte an, die den höchsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards entsprechen. Dazu zählen die „Leitlinien zum sicheren Arbeiten“ der DIN EN 15635 sowie die DGUV 108-007 für „Lagereinrichtungen und -geräte“ (ehemals BGR 234). Hierzu lässt TOPREGAL® seine Produkte einmal im Jahr freiwillig vom TÜV-Thüringen auf Belastung, Steifigkeit und Standsicherheit testen. Die im Lieferumfang der einzelnen Regaltypen enthaltenen Belastungsschilder weisen die maximalen Fach- und Feldbelastungen aus und enthalten zur Bestätigung das Logo des TÜV Thüringen.

Qualität und Sicherheit mit TÜV-Siegel

Das aktuelle Regelwerk für den Betrieb und die Prüfung von Regalen sind die DIN EN 15635 „Ortsfeste Regalsysteme aus Stahl – Anwendung und Wartung von Lagereinrichtungen“. Die DIN EN 15620 „Ortsfeste Regalsysteme aus Stahl – verstellbare Palettenregale – Grenzabweichungen, Verformungen und Freiräume“ und die DIN EN 15629 „Ortsfeste Regalsysteme aus Stahl – Spezifikationon von Lagereinrichtungen“ geben ihrerseits Hilfestellung bei der Planung und Beschaffung von Regalsystemen.

Die Prüfung von Regalen ist ein wesentlicher Bestandteil der DIN EN 15635. Sie weist eindringlich darauf hin, dass Lagereinrichtungen nur für eine sorgfältige Benutzung ausgelegt sind. Es dürfen keine zusätzlichen Kräfte beim Absetzen oder Aufnehmen der Ladegüter auftreten. Die große Verantwortung des Betreibers, die Regale in einem ordnungsgemäßen Zustand zu halten, wird ebenso betont wie, dass die Regale regelmäßig auf Sicherheit und speziell auf mögliche Beschädigungen zu kontrollieren sind. Alle Regale sind systematisch und regelmäßig in Augenschein zu nehmen, wobei dies meist von der Regal-Aufstellfläche aus durchgeführt wird, obwohl im unteren Bereich der Regale mit den meisten Beschädigungen zu rechnen ist. Wenn Grund zu der Annahme besteht, dass auch in höheren Bereichen Schäden zu finden sind, so muss gemäß der DIN EN 15635 intensiver geprüft werden.

Regalinspektionen von TOPREGAL®-Profis

Ergänzend zur Beratung, zur Lieferung und zur Montage von Regalen unterstützt TOPREGAL® die Kunden bei den regelmäßig durchzuführenen Regalprüfungen. Dazu haben sich einige der TOPREGAL®-Mitarbeiter zu Regalinspektoren qualifiziert. Weitere Informationen zu den Regalprüfungen durch die erfahrenen Lagerprofis von TOPREGAL® gibt es hier.

Beschaffungslogistik

Die Beschaffungslogistik ist der erste von vier Teilbereichen der Logistik. Sie beinhaltet sämtliche logistischen Aufgaben, die im Zusammenhang mit der Beschaffung von Gütern und deren Wegen vom Lieferanten bis zum Wareneingang des Käufers stehen.

In der Betriebswirtschaftslehre beschreibt der Begriff Beschaffungslogistik den Prozess des Wareneinkaufs bis zum Materialtransport zum Eingangslager beziehungsweise bis zur Produktion. Damit verbindet die Beschaffungslogistik die Absatzlogistik der Lieferanten und die Produktionslogistik eines Unternehmens.

Betriebseinrichtungen

Es gibt zwei Arten von  Betriebseinrichtungen, die technische und die kaufmännische Betriebseinrichtung. Zu einer technischen Betriebseinrichtung zählen alle betrieblichen Gegenstände, die zur Produktion und Lagerung benötigt werden, z.B. Anlagen, Maschinen, Lagerregale etc. Zur kaufmännischen Betriebseinrichtung gehören  alle Wertgegenstände, die zu der Einrichtung des Unternehmens notwendig sind, z.B. Büromöbel, Drucker und Computer, Kopierer etc.  Durch das betriebliche Rechnungswesen kann die vorhandene Betriebseinrichtung ermittelt werden.

Blocklagerung

Als Blocklagerung wird im Bereich der Logistik eine Warenlagerung ohne Regale bezeichnet. Die Blockstapelung von zum Beispiel Kisten, Kartons oder Gitterboxen erfolgt hinter- und übereinander in Blöcken. Vorteile des Lagerns in Blockform sind eine flexible Anordnung der zu lagernden Güter, die niedrigen Kosten sowie der geringe Platzbedarf.

Als Nachteil der Blocklagerung gilt der schlechte Zugriff auf einzelne Artikel, insbesondere die erschwerte Entnahme von in den hinteren Reihen gelagerten Waren. Dadurch ist häufig nur das LIFO-Prinzip (Last in, first out) möglich. Das heißt: Ware, die zuletzt eingelagert wurde, wird als erste wieder entnommen und damit vorgezogen. Problematisch kann das bei Lebensmitteln und anderen verderblichen Waren mit Verfallsdatum werden.

Bodenbeschaffenheit

Unter Bodenbeschaffenheit versteht man den Zustand eines Bodens, z.B. die Struktur (glatt, rau, gepflastert), das Material (Fliesen, Beton) oder ggf. das Vorhandensein von Unebenheiten. In der Lagerhaltung ist die Bodenbeschaffenheit ein wichtiger Faktor zur Ermittlung der Feldlast. Die Feldlast bezeichnet das maximale Gewicht, das ein Regal insgesamt tragen darf – ohne also das Gewicht des Regales selbst.

Bodenplatz

Unter Bodenplatz versteht man eine Lagerung der Güter direkt auf dem Boden. Dazu können auch Paletten mit schnelldrehenden Artikeln gehören, die aufgrund ihrer häufigen Abrufung an zentraler Stelle gelagert werden. Diese Lagerplätze befinden sich unter der ersten Traverse (Träger) beziehungsweise dem ersten Fachboden (Holz, Stahl, Gitterost) eines Regals. Hier kann die Ware zusätzlich auf dem Boden abgestellt werden.

Bolzenanker

TOPREGAL® liefert die bestellten Regalarten – wie zum Beispiel Lagerregale, Palettenregale und Kragarmregale sowie den Anfahrschutz – immer inklusive des erforderlichen Montagematerials aus. Dazu zählen auch Bolzenanker zum „Verankern“ der Regale im Boden. Sie werden je nach Bedarf als M8x55mm mit einem Durchmesser von 8mm und einer Länge von 55mm oder als M12x100mm mit einem Durchmesser von 12mm und 100mm lang geliefert. Die passende Mutter sowie die Unterlegscheibe sind ebenfalls im Lieferumfang enthalten.

Bolzenanker werden auch als Stahlanker, Schwerlastanker, Betonanker, Ankerbolzen, Schlaganker oder Einschlaganker bezeichnet.