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Abrollsicherung

Abrollsicherungen auf Kragarmregalen schützen die Ware, wie z.B. Stahlrohre und -stäbe, Masten oder Bretter („Langgut“), vor versehentlichem Verrutschen oder Herabfallen. Diese Sicherung in Form eines Metallstiftes wird am Ende eines „Kragarmes“ platziert und kann je nach Bedarf ein- oder ausgesteckt werden, um die gelagerte Ware effektiv zu schützen. Wie bei den anderen Regalvarianten liefert TOPREGAL Kragarmregale immer inklusive der benötigten Kleinteile zum Aufbau und Befestigen, also auch mit den Abrollsicherungen.

Ameise – Haupttransportmittel von Lagergut

In der Logistik wird ein elektrischer oder auch ohne elektrischen Antrieb gesteuerter Hubwagen auch „Ameise“ genannt. Dieser Name setzte sich im Laufe der Jahre in der Umgangssprache durch. Die Ameise zählt neben dem Gabelstapler und weiteren Hilfsmitteln zu den Flurderfördergeräten beziehungsweise FlurförderfahrzeugenSie können innenbetrieblich verwendet werden, um Paletten oder Gitterboxen zu transportieren. Sie dienen auch als Hilfsmittel beim Be- und Entladen von Ware, zum Beispiel vom LKW.

Die Ameise besitzt zwei Metallgabeln, die höhenverstellbar sind, um die Ware anzuheben. Darunter befinden sich die Rollen (vorne: starre Rollen; hinten: eine oder zwei lenkbare Rollen). Die Bewegung des Hubwagens erfolgt über die Lenkachse – ein Griff, der zum Bewegen und Lenken dient sowie für die Hebe- und Senkfunktion bei antriebslosen Geräten (Hydraulikpumpe) sorgt. In der Nähe der Lenkachse  befinden sich die Schaltgriffe, um die Bewegungsfunktionen auszuführen (Lenken, Heben, Senken).

Die Ameise unterscheidet sich vom Gabelstapler vor allem in der Anwendung, da der Arbeiter in der Regel nebenher laufen kann oder auf einer befestigten Plattform steht, während er beim Stapler sitzend die Arbeit ausführt. Aus diesem Grund ist ein Hubwagen kompakter, leichter und wendiger als ein Gabelstapler.

Anbauregal

Jedes weitere Feld einer Regalzeile wird als Anbauregal bezeichnet. Es muss stets mit einem Grundregal begonnen werden, um ein neues Regal anzubauen.

Anfahrschutz

Ein Anfahrschutz (auch „Rammschutz“ oder „Prallschutz“ genannt) ist ein Sicherheitsmerkmal in der Logistik. Als massives Metallteil dient er der Unversehrtheit der Regalständer vor dem versehentlichen Anfahren durch Hubfahrzeuge, wie beispielsweise einen Hubwagen („Ameise“) oder einen Gabelstapler. Der Anfahrschutz wird mit Bolzenankern fest auf dem Boden verschraubt. So kann er im Zweifelsfalle die Kräfte aufnehmen und das Regal samt Lagergut vor Beschädigungen schützen.

Äußere Regalständer lassen sich wirkungsvoll mit einem Anfahr- oder Rammschutz in L-Form absichern. Während die BGR 234 noch eine Mindesthöhe von 0,30m vorgeschrieben hatte, verlangt die DIN EN 15635 eine Höhe von mindestens 0,40m. Zudem müssen sie einer möglichen Energieaufnahme von 400 Newtonmeter standhalten. Für innere Regalständer empfiehlt sich der Aufprallschutz als U-Form, da so der tragende Ständer rundum geschützt ist. Insgesamt gehört ein wirksamer Ramm- und Anfahrschutz in jeden Betrieb, in der Halle oder Werkstatt ebenso wie auf dem Firmenhof, an Rolltoren und Laderampen, an Durchfahrten und Ecken, an Einfahrten sowie in Lagerhallen und Maschinenparks.

TOPREGAL® hat den Anfahrschutz in U-Form und in L-Form in unterschiedlichen Höhen und Ausführungen im Sortiment.

Arbeitsschutz

Arbeitssicherheit dient zum Schutz der Beschäftigten bei der Arbeit. Sie soll Gefahren und Unfälle minimieren, um die persönliche Gesundheit und die Sicherheit der Mitarbeiter nicht zu gefährden.

Im Rahmen des Arbeitsschutzgesetzes ist dies einer der wichtigsten Bestandteile eines Unternehmens, nicht nur aus humanen Gründen, sondern auch aus wirtschaftlicher Perspektive. Gesundheitsbedingte Ausfälle, wie zum Beispiel Unfälle oder berufsbedingte Erkrankungen, verursachen einem Unternehmen oder der Gesellschaft zusätzliche Kosten. Das Fehlen der Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutzes wirken sich häufig auf die Produkt- oder Dienstleistungsqualität aus, d.h. auf Probleme aus betrieblicher Organisation oder Führung. Eine persönliche strafrechtliche oder zivilrechtliche Belangung der Verantwortlichen (Geschäftsführer, betr. Vorgesetzte, Meister oder Personen im Aufsichtsrat), die Arbeit beauftragen oder zulassen, erfolgt, wenn die Normen der jeweiligen Branche nicht eingehalten werden.

Zum Arbeitsschutz gehören auch Aspekte wie die ordnungsgemäße Montage von Regalen inklusive des Anfahrschutzes und die regelmäßigen Regalinspektionen, der Einsatz von Auffangwannen sowie Abrollsicherungen und/oder Durchschubsicherungen und nicht zuletzt die Berücksichtigung der vorgegebenen Fachlasten und Feldlasten.

Arbeitstisch mobil


Mobile Arbeitstische sind z.B. Werkbänke, Packtische, Lagerregal/Palettenregal oder auch Computertische, die nicht an einem bestimmten Ort verankert werden. Sie können individuell je nach Gebrauch an unterschiedlichen Einsatzorten genutzt werden. Die Arbeitsfläche kann aus  mehreren Ebenen bestehen. Je nach Art des Tisches verfügt er über Schubladen, Holzplatten oder Stahlplatten als Einlegeboden. Alle mobile Tische sind mit Rollen versehen, um dem Nutzen „mobil“ gerecht zu werden.

Es gibt keine einheitliche Norm für fahrbare Arbeitstische und sie können je nach Hersteller und Verwendungszweck in unterschiedlichen Ausführungen, Höhen und Tiefen erworben werden. Eine Variante ohne Böden ist z.B. beim Packtisch Palettenregal möglich.

Archivregale

Archivregale sind bewegbare Fachbodenregale. Sie eignen sich für Räume mit wenig Stauraum, da diese nicht an einer Stelle befestigt werden müssen. Es wird somit nur ein Durchgang benötigt, der an jeder beliebigen Stelle geschaffen werden kann. Die Archivregale lassen sich einzeln oder auch zusammen bewegen. Meistens bedient man sich manuell oder auch mit der Hilfe von Leitern aus den Regalen.


Arretierungswinkel

Bei der Auflage von Regalböden aus Holz kommen Arretierungswinkel zum Einsatz, um die jeweiligen Böden auf den Traversen zu fixieren. Für eine stabile Fixierung eines Fachbodens sind vier Winkel nötig. Die von TOPREGAL® gelieferten Arretierungswinkel beziehen sich auf die TOPREGAL®-Traversenstärke von 50mm. Beim namensgebenden Fachbodenregal sowie beim Lagerregal oder dem Palettenregal von TOPREGAL® besteht der Fachboden aus einer Spanplatte (38mm). Alternativen sind eine Stahlplatte (25mm) oder ein Gitterrost (Maschenweite von 9,9cm x 3,3cm).

Aufbauanleitung Schwerlastregal

Wie baut man ein Schwerlastregal richtig auf?

Vorherige Planung und passende Vermaßung des Standorts vorausgesetzt, werden zunächst die Regalständer mit den Querstreben versehen und lotrecht aufgestellt. Danach werden die Traversen eingehängt und mit Sicherungsstiften gesichert. Dann folgt die Bodenverankerung der Fußplatte und optional werden Fachboden mit Z-Blechen an den Traversen arretiert.

Montageanleitungen geben Antworten

Mit den Montageanleitungen und Betriebsanleitungen schaffen wir die Grundlage für einen ordnungsgemäßen Aufbau und einen sicheren Betrieb. Das gilt für die Lagerregale ebenso wie für die Palettenregale oder die Kragarmregale. Die einzelnen Montageschritte werden anschaulich beschrieben. Die Montage- und Betriebsanleitung wird als Text oder mit Bildern visuell unterstützend dargestellt.

Übrigens: Auf Wunsch der Kunden baut das TOPREGAL-Montageteam die Regale auch direkt beim Kunden vor Ort auf.

Hier finden Sie unsere Montageanleitungen unserer unterschiedlichen Schwerlastregale aufgelistet oder, wenn Sie hier nicht fündig geworden sind, auch auf den jeweiligen Kategorieseiten im Online-Shop:

Montageanleitungen zum Selbstaufbau

Auf den jeweiligen Kategorieseiten finden Sie immer die Montageanleitung für Ihren Regaltyp. Nachfolgend sind alle Anleitungen aufgelistet. Das PDF öffnet sich in einem neuen Tab im Browser:

Aufbauanleitung auch für Reifenregal, Schrägbodenregal und Multifunktionsregal zu verwenden.

Palettenregale

Kragarmregale

Auffangwannen

Auffangwannen sind eine vorbeugende Maßnahme gegen die Umweltverschmutzung. Sie sollen bei der Lagerung verhindern, dass ausgetretene Stoffe und Flüssigkeiten ins Erdreich oder in Gewässer gelangen. Bei der Aufbewahrung von Gefahrgut gelten unterschiedliche gesetzliche Vorgaben. So muss zum Beispiel die Auffangwanne mindestens 10% des gesamten Lagervolumens oder die größte gelagerte Gebindegröße auffangen können. In Wasserschutzgebieten müssen 100% des Auffangvolumens für die gelagerten Güter vorhanden sein. Je nach Art der gelagerten Ware kommen Auffangwannen aus Stahlbeton, Stahlblech oder Kunststoff zum Einsatz.

Detaillierte Informationen gibt es in der sogenannten „Stahlwannen-Richtlinie“ bzw. der „Richtlinie über die Anforderungen an Auffangwannen aus Stahl mit einem Rauminhalt bis 1.000 Liter (StawaR)“, die als „Fassung September 2011“ beim Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) zum Download bereitsteht.