Katalog anfordern

Schwerlastregal Glossar


Das Glossar befindet sich derzeit im Aufbau und steht Ihnen in Kürze vollständig zur Verfügung.

  • A
    • Anfahrschutz
      Diesen Artikel verkaufen wir unter der Artikelnummer: 'Anfahrschutz 40cm hoch / L-Form 4748'

      Der Anfahrschutz dient zum Schutz der Regalständer vor versehentlichem Anfahren durch Hubhebemittel wie z.B. Gabelstapler, Ameise etc. Für den Schutz äußerer Regalständer ist ein Anfahrschutz in L-Form geeignet - für den Schutz innerer Regalständer die U-Form. (jeweils Bild einfügen) Der Anfahrschutz ist der DGUV 108:007 (BGR 234) entsprechend mit einer schwarz-gelben Gefahrenkennzeichnung zu versehen. Weiterhin ist eine Mindesthöhe von 0,3m und sowie eine mögliche Energieaufnahme von mindestens 400Nm einzuhalten.

      Um die Ladung auf Kragarmregalen, sogenanntes „Langgut“ wie z.B. Stahlrohre etc. vor versehentlichem Verrutschen zu schützen, wird am Ende eines jeden „Kragarms“ eine Abrollsicherung angebracht. Diese Vorrichtung in Form eines Metallstift kann je nach Bedarf ein- oder ausgesteckt werden und bietet so einen effektiven Schutz vor Herabfallen der Ware.

       


      Anfahrschutz - bemaßt im Detail
      Anfahrschutz / Rammschutz 40cm hoch



      Ich möchte auf die Abrollsicherung verlinken.

    • Ameise





      In der Logistik wird ein elektrischer oder auch ohne elektrischen Antrieb gesteuerter Hubwagen auch Ameise genannt. Dieser Name setzte sich im Laufe der Jahre in der Umgangssprache durch. Sie zählt neben dem Gabelstapler und weiteren Hilfsmitteln zu den Flurfördergeräten.  Sie können innenbetrieblich verwendet werden, um Paletten, Gitterboxen zu transportieren bzw. dienen auch als Hilfsmittel beim Be- und Entladen von Ware z.B. vom LKW. 

      Sie besitzt zwei Metallgabeln, die höhenverstellbar sind, um die Ware anzuheben. Unter den Metallzinken befinden sich die Rollen (vorne: starre Rollen und hinten befinden sich eine oder zwei lenkbare Rollen). Die Bewegung des Hubwagens erfolgt über die Lenkachse - ein Griff, der zum Bewegen und Lenken dient, sowie für die Hebe- und Senkfunktion bei antriebslosen Geräten (Hydraulikpumpe) sorgt. In der Nähe der Lenkachse  befinden sich die Schaltgriffe, um die Bewegungsfunktionen auszuführen (Lenken, Heben, Senken).

      Die Ameise unterscheidet sich vom Gabelstapler vor allem in der Anwendung, da der Arbeiter in der Regel nebenher laufen kann oder auf einer befestigten Plattform steht, während er beim Stapler sitzend die Arbeit ausführt. Aus diesem Grund ist ein Hubwagen kompakter, leichter und wendiger als ein Gabelstapler.


    • Archivregale





      Archivregale sind bewegbare Fachbodenregale. Sie eignen sich für Räume mit wenig Stauraum, da diese nicht an einer Stelle befestigt werden müssen. Es wird somit nur ein Durchgang benötigt, der an jeder beliebigen Stelle geschaffen werden kann. Die Archivregale lassen sich einzeln oder auch zusammen bewegen. Meistens bedient man sich manuell oder auch mit der Hilfe von Leitern aus den Regalen.












      Beispiel Archivregale

       


    • Abrollsicherung


      Hier geht es direkt zum Artikel: 


      Abrollsicherungen auf Kragarmregalen schützen die Ware z.B. Stahlrohre,- und Stäbe, Masten oder Bretter ("Langgut") vor versehentlichem Verrutschen oder Herabfallen. Diese Sicherung in Form eines Metallstiftes wird am Ende eines "Kragarmes" platziert und kann je nach Bedarf ein- oder ausgesteckt werden, um die Ware effektiv zu schützen.


       


       

      Abbildung zeigt ein 50cm Kragarm mit Abrollsicherung
    • Arbeitsschutz






      Arbeitssicherheit dient zum Schutz der Beschäftigten bei der Arbeit d.h. die Minimierung von Gefahren und Unfällen um, die persönliche Gesundheit und die Sicherheit der Beschäftigten nicht zu riskieren. Im Rahmen des Arbeitsschutzgesetzes zählt dies zu einem der wichtigsten Bestandteile eines Unternehmens, nicht nur aus humanen Gründen, sondern auch aus wirtschaftlicher Perspektive. Gesundheitsbedingte Ausfälle, wie Unfälle oder berufsbedingte Erkrankungen verursachen einem Unternehmen oder der Gesellschaft zusätzliche Kosten. Das Fehlen der Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutzes wirken sich häufig auf die Produkt-oder Dienstleistungsqualität aus d.h. auf Probleme aus betrieblicher Organisation oder Führung. Eine persönliche strafrechtliche oder zivilrechtliche Belangung der Verantwortlichen (Geschäftsführer, betr. Vorgesetzte, Meister oder Personen im Aufsichtsrat), die Arbeit beauftragen oder zulassen erfolgt, wenn die Normen der jeweiligen Branche nicht eingehalten werden.






    • Auffangwannen


      Auffangwannen fangen austretende umweltbelastende Stoffe und Flüssigkeiten  (sogar Löschwasser in Brandfällen) aus Anlagen oder Behältern auf, um dessen Freisetzung im Erdreich oder in Gewässern zu verhindern. Sie dienen als Schutzmaßnahme im Umgang und bei der Verarbeitung von gefährdenden Stoffen und sind zwingend notwendig.  

      Ihr Material besteht meistens aus Stahlbeton, Stahlblech oder Kunststoff.


        

      Quelle: StawaR Teil 1

      Vorschrift: laut StawaR Teil 1 des Deutschen Instituts für Bauchtechnik für Stahl bis zu 1000 Liter. Die ausführlichen Informationen finden Sie dierekt unter folgendem Link: https://www.dibt.de/en/Departments/Data/Aktuelles_Ref_II_2_StawaR_09-2011.pdf 

       

      1. Müssen flüssigkeitsdicht und eine Beständigkeit über die gelagerten Stoffe aufweisen, sowie einer Gutachtung unterzogen werden (DIN6601 & weitere) (aus 2.1 Anforderungen an die Auffwangwanne) 

      2. Die Wannen aus Stahl müssen  eine Wanddicke von mind. 3 mm und aus nichtrostendem Stahl von mind. 2 mm aufweisen (DIN EN 10025-2/ 10028-2/ 10088-2) Ausnahme laut DIN EN 14470-1 müssen eine Wanddicke von mind. 1 mm aufweisen (aus 2.1 Anforderungen an die Auffwangwanne) 

      3. Die Wände und Böden der Wanne müssen die wirkende Kräfte tragen und eine Standsicherheit durch eine statische Berechnung {alternative Berechnung siehe StawaR} vorweisen (aus 2.1 Anforderungen an die Auffwangwanne) 

      4. Stahl, der aufgrund von Feuchtigkeit zu Korrosion neigt, muss mit einem Oberflächenschutz versehen werden oder alternativ nichtrostende Stähle Z-30.3-6  verwendet werden (laut DIN EN10025-2/ 10028-2/ DIN EN ISO 12944-1,4,5 gemäß DAST-Richtline) (aus 2.1 Anforderungen an die Auffwangwanne) 

      5. Die Konstruktion der Wannen muss eine Überprüfung auf Korrosion des Unterbodens ermöglichen z.B. auf Füßen oder ausziehbar (aus 2.1 Anforderungen an die Auffwangwanne) 

      6. Sie sollten eine Höhe von mind. 5 cm aufweisen und einen Abstand zum Wasserspiegel von mind. 2 cm  aufweisen. Bei einem Gitterrost muss das Auffangvolumen bis zur Unterkante berücksichtigt werden.(aus 2.1 Anforderungen an die Auffwangwanne) 

      7. Müssen nach oben offen sein oder mit Gitterosten versehen sein, die Höhe beträgt max. 1 m und die Grundfläche (Einzelwanne) darf nicht mehr als 10qm überschreiten. Bei der Lagerung der Flüssigkeiten mit Flammpunkten darf 55 °C nicht übersteigen. Sie können in Regale eingebaut werden, wenn die  Verordnungen gegeben sind und ausreichend belüftet werden. Belastungen aus Fahrzeugen wie mit Gabelstaplern sind jedoch ausgeschlossen.(aus 1 Gebrauch und Anwendung) 

      8. Bei der Aufstellung der Auffangwannen ist folgendes zu beachten: sie müssen regengeschützt, auf ebenen, waagerechten und standfesten Flächen Z.B. Asphalt aufgestellt werden und vor allem gegen Beschädigung von außen geschützt werden. Z.B. durch Anfahrschutz. Bei der Aufstellung von mehreren Wannen muss eine deutliche Übersicht mit Kennzeichnungen vorhanden sein (max. Lagervolumen, Behältervolumen, Tragkraft der Wanne oder Gitterostes etc.) (aus 3 Bestimmungen für die Aufstellung). 



      Hier finden Sie weitere Produkte Anfahrschutz/Rammschutzplanke:
       


       

       

       
    • Arbeitstisch mobil


      mobile Arbeitstische sind 
      z.B. Werkbänke. Packtische Lagerregal /Palettenregal oder auch Computertische, die nicht an einem bestimmten Ort verankert werden. Sie können individuell je nach Gebrauch an unterschiedlichen Einsatzorten genutzt werden.

      Die Arbeitsfläche kann aus  mehreren Ebenen bestehen. Je nach Art des Tisches verfügt er über Schubladen, Holzplatten oder Stahlplatten als Einlegeboden. Alle mobile Tische sind mit Rollen versehen, um dem Nutzen "mobil" gerecht zu werden. Es gibt keine einheitliche Norm für fahrbare Arbeitstische und können je nach Hersteller und Verwendungszweck in unterschiedlichen Ausführungen, Höhen und Tiefen erworben werden. Eine Variante ohne Böden ist z.B. beim Packtisch Palettenregal möglich.


       


    • Aufbauanleitung Schwerlastregal


      Die Aufbauanleitung für Regale z.B. für ein Schwerlastregal hilft Ihnen das Regal ordnungsgemäß und sicher zu montieren. Die Schritte für den Aufbau werden einzeln beschrieben. Eine Anleitung kann in Textform aufgebaut sein oder mit Bilder visuell unterstützend
       dargestellt werden. Einen 
      schnellen und leichten Überblick über das aufzubauende Regal gewinnen Sie über das Inhaltsverzeichnis.

      Eine Begriffserklärung, sowie ein richtiger Umgang mit den Regalen ist für die Belastung 
      wichtig. Unsere Montageanleitung ist bei Ihrer Bestellung von Schwerlastregalen inklusive. Auf Wunsch können Ihre Regale  von unserem hauseigenen Montageteam aufgebaut werden.


       Montage/Schwerlastregal/Aufbau/ Anleitung/Montageteam

  • B
    • Bolzenanker
      Hier geht es direkt zum Artikel: Bolzenanker

      Bolzenanker, wie der Name bereits schon erwähnt "verankern" die Bolzen das Regal im Boden, um für mehr Stabilität zu sorgen.



      Bolzenanker/Zubehör/zur Befestigung


    • Bodenbeschaffenheit




      Unter Bodenbeschaffenheit versteht man den Zustand eines Bodens z.B. die Struktur (glatt, rau, gepflastert), das Material (Fliesen, Beton) oder Unebenheiten.






    • Betriebseinrichtungen


      Es gibt zwei Arten von  Betriebseinrichtungen, die technische und die kaufmännische Betriebseinrichtung. Zu einer technischen Betriebseinrichtung zählen alle betriebliche Gegenstände, die zur Produktion und Lagerung benötigt werden z.B. Anlagen, Maschinen, Lagerregale etc. Zu einer kaufmännischen Betriebseinrichtung gehören  alle Wertgegenstände, die zu der Einrichtung des Unternehmens notwendig sind z.B. Büromöbel, Drucker und Computer, Kopierer etc.  Durch das betriebliche Rechnungswesen kann die vorhandene Betriebseinrichtung ermittelt werden.


    • Blocklagerung



      Eine Blocklagerung ist eine Warenlagerung ohne Hilfe eines Regales oder Vorrichtungen z.B. Palettenregales. Hierbei erfolgt eine Blockstapelung z.B. von Kisten, Kartons etc. hinter- und übereinander.  Durch diese Art der Lagerung ist eine flexible Anordnung möglich, jedoch sollten die Güter möglichst von einer Sorte bestehen. Eine typische Blocklagerung wäre die Lagerung von: Getränken, Fässer oder auch Reifen. Es ist eine preisgünstige Variante mit geringem Platzbedarf. Ein Nachteil hierbei ist die erschwerte Entnahme oder Zugriff auf die gelagerten Produkten aus den letzten Reihen (Ware die als erstes gelagert wird uns somit vorgezogen wird)
    • Beschaffungslogistik
    • Bodenplatz


      Unter Bodenplatz versteht man eine Lagerung der Güter direkt auf dem Boden d.h. Diese Lagerplätze befinden sich unter der ersten Traverse (Träger) bzw. Fachboden (Holz, Stahl, Gitterost) eines Regals. Hier kann die Ware wie gesagt, zusätzlich auf dem Boden abgestellt werden.


    • Berufsgenossenschaft- BGR 234

      Berufsgenossenschaftliche Regeln (BG-Regeln) , dienen zur Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Diese Regeln (Arbeitsschutz, Unfallvorschriften aus BGR-234) sollen den Unternehmer bei der Umsetzung seiner Pflichten unterstützen, Arbeitsunfälle, berufsbedingte Erkrankungen oder Gesundheitsgefahren zu vermeiden. Mit diesen Empfehlungen der BGR können die geforderten Ziele zum Schutz der Arbeitnehmer erreicht werden. Andere Lösungen um diesen Schutz zu gewährleisten sind möglich, wenn die Sicherheit in gleicher Art gewährleistet ist. In folgenden Bereichen finden Sie Anwendung (Wiedergabe Auszug 1 Anwendungsbereich BG


      1) Diese Regel gilt für Lagereinrichtungen und Geräte. Unter dieser Bestimmung fallen alle Regale oder Schränke, die sich an einem Standort befinden oder auch bewegbar sind z.B. Palettenregal, Kragarmregal. Zu Lagergeräten zählen Paletten z.B. aus Holz, Stahl, Kunststoff oder Stapelbehälter wie Gitterboxpaletten oder Stapelkästen  (Wiedergabe Auszug 1 Anwendungsbereich und 2 Begriffsbestimmungen BG) 

      2) Alle Lagereinrichtungen und Geräte müssen betrieblich geprüft sein, den anerkannten Regel der Technik und deren Beschaffenheit entsprechen, um die geforderte Sicherheit zu gewährleisten. Abweichungen sind nur gestattet, wenn die Sicherheit gewährleistet ist. (Wiedergabe Auszug 3 Allgemeine Anforderungen BG) 

      3) Die Lagereinrichtungen müssen den statischen Anforderungen wie Bruchsicherheit, Steifigkeit, Durchbiegung, Standsicherheitsfaktor, Belastungen entsprechend geprüft sein (Formen und Richtlinien nach 4 Bau und Ausrüstung BG) 

       

      Konkretisiert werden im genannten Auszug BGR234 die Anwendungsbereiche, Begriffsbestimmungen, Allgemeine Anforderungen an Bau und Ausrüstung, besondere und zusätzliche Bestimmungen für Lagereinrichtungen und- Geräte, Stapelhilfsmittel, Prüfung, Zeitpunkt der Anwendung, Berechnung für die Stapelhöhen, Vorschriften und Regeln.  


  • C
    • C-Profil

      Ein C-Profil ist ein Bauteil aus Stahl, das ein C-förmiges Profil aufweist und das Material besteht in der Regel aus Metall. Das "C" muss man sich hierbei auf dem Rückend liegend vorstellen. Es findet Verwendung im Innenausbau, da es vielseitig einsetzbar ist. Der Stahl selber wurde dabei gewalzt, gezogen oder gepresst. Die häufigste Form ist das "Warmwalzen“.
  • D
    • Distanzstück
      Hier geht es direkt zum Artikel: Distanzstück

       


      Distanzstücke eignen sich für die Parallelstellung von Regalen oder zur Befestigung an der Wand. Sie werden am Regalständer befestigt. Wir empfehlen hierbei 3 Distanzstücke pro Regalständer. 


      Abbildung zeigt Distanzstück/zur Parallelstellung oder Wandbefestigung




    • Durchschubsicherung
      Hier geht es direkt zum Produkt: Durchschubsicherung 



      Durchschubsicherungen dienen zum Schutz der Ware auf den gelagerten Paletten, da diese ein Herabfallen verhindern. Sie werden jeweils am Regalständer mit Hilfe eines Anschraubblechs befestigt. Wir führen diesen Artikel in 3 Breiten (180 cm/270cm/360cm)

      Abbildung zeigt Durchschubsicherung in der Seitenansicht










      Abbildung zeigt Durchschubsicherung in der Hinteransicht
                                       




      Abbildung zeigt Detailansicht: Anschraubblech




    • Durchfahrten bei Regalanlagen



      Je nach Aufstellung und Standposition der Regale in einer Lagerhalle sind Durchfahrten notwendig. In diesem Fall, müssen die Lagermitarbeiter durch das Regal hindurch fahren z.B. mit einem Gabelstapler. Es ist hierbei besonders wichtig, dass die Sicherheit der Mitarbeiter vor dem Herabfallen der gelagerten Ware vorhanden ist. Über dieser Durchfahrt muss eine Abdeckung wie z.B. Einlegeböden aus Holz, Stahl oder Gitterrost angebracht werden.

       

    • Druchlaufregale


      Durchlaufregale sind Regale, die von einer Regalseite mit Ware beladen (z.B. auf Paletten) und auf der anderen Seite direkt wieder entladen werden können. Die Beladung kann mit Hilfe von Maschinen oder von Menschen erfolgen und eine Fortbewegung der Ware erfolgt durch Antriebssysteme, Rollen oder Schienen selbstständig bis zur der Stelle der Entnahme. Diese Regale eigen sich für große Mengen von Artikel, die eine geringe Artikelvielfalt aufweisen. Es ist optimal für die Flächennutzung, da diese sehr groß ist, sowie die individuelle Möglichkeit der Be- und Entladung. Die Ware, die als erstes eingelagert wird, kann wieder als erstes entnommen werden. (nach dem FiFO-Prinzip) 
    • Durchfahrregale

      Diese Lagerung der Ware erfolgt ähnlich wie bei dem Durchlaufregal. Die Ware kann übereinander und auf mehreren Ebenen gelagert werden. Die Ware wird auf Regalböden gelagert. Die beiden Seiten des Regales sind offen, damit  eine Lagerung nach dem FiFo-Prinzip gegeben ist d.h. die Ware, die als erstes eingelagert wird, steht bei der Entnahme an erster Stelle. Hierbei muss jedoch beachtet werden, dass eine geringe Einschränkung vorliegt, da eine Entnahme der Ware aus den obersten Ebenen aufgrund der unten eingelagerten Ware nicht möglich ist. Die Bedienung erfolgt mit dem Stapler, der nicht breiter als die Palette selbst sein darf.
    • Doppelseitiges Kragarmregal


      Hier geht es direkt zum Produkt: Doppelseitige Kragarmregale 



      Doppelseitige Kragarmregale bestehen aus Ständer in T-Form, an denen Kragarme befestigt werden (beidseitig beim Doppelseitigen). Diagoalstreben verbinden die einzelnen Ständer miteinander. Sie dienen zur Lagerung von Langgut z.B. Rohre, Bretter, Stäbe, lange Metallgüter.  Die beiden Ständer werden mit dem Fußteil verankert und im Boden befestigt (M16 x120 mm). Zu Beachten ist, dass die einzelnen Kragarme nicht über die Fußteile hinausragen. Um die gelagerte Ware vor Herabfallen zu schützen, können sogenannte Abrollsicherungen an die Kragarme angebracht werden. 







      Belastung/Doppelseitig/Kragarmregal


      Kragarmregal/ Doppelseitig/ Ansicht

       

    • Doppelregale




      Doppelregale stehen parallel zueinander und eine Warenaufnahme kann von beiden Seiten erfolgen. Bei der Lagerplanung werden diese Regale meistens in der Mitte aufgestellt und bilden somit Arbeitsgänge. Das Regal und die darauf gelagerten Güter können in diesem Fall durch einen Anfahrschutz L-Form (Eckförmig, an jeder Ecke) geschützt werden z.B. vor versehentlichem Rammen durch den Stapler


    • Drive-in-Lager



      Ähnlich wie bei den Durchfahrregalen  ist das Drive-in-Lager oder auch Einfahrregal genannt an einer Seite geöffnet und wird von einer Seite befahren z.B. mit dem Stapler. Hierbei unterscheidet sich jedoch das Prinzip der Einlagerung im Vergleich zum Durchfahrregal. Die zuletzt eingelagerte Ware wird hierbei als erstes entnommen (LIFO- last-In, First-Out). Einfahrregale eigenen sich für Ware, die aus großen Mengen der gleichen Art bestehen und nicht stapelbar sind. Die Einlagerung kann nur von hinten nach vorne (oben nach unten) erfolgen. Pro Lagergasse wird nur ein Artikel gelagert. Der Vorteil ist hier die hohe Flächen und Raumnutzung, jedoch ein Zugriff auf einen direkten Artikel ist nicht möglich.


  • E
    • Europalette

       


      Eine Europalette oder auch Europoolpalette (Bezeichnung) ist eine Flachpalette, die von allen vier Seiten z.B. mit einem Gabelstapler aufgenommen und transportiert werden kann (Vierwegpalette). Das geltende Maß lautet 1200 x 80 x 144 mm [Länge, Breite, Höhe] und hat ein Gewicht von 20 – 24 Kg. Sie muss die Kennzeichnung  nach EN13698-1 vorweisen, damit Sie vom Hersteller-Code als Europalette bezeichnet werden darf. Das Zeichen EPAL befindet sich am linken Eckklotz. 78 Spezialnägel halten Sie zusammen und bei einer gleichmäßigen Gewichtsbelastung und Verteilung kann sie max. 2000 Kg und bei einer Punktbelastung max. 1000 Kg tragen. In jedem Transportgewerbe werden Europaletten verwendet und durch die spezielle Konstruktion wird das Rangieren, die Aufnahme mit dem Gabelstapler oder Hineinrollen mit dm Hubwagen erleichtert. 

       

      Man unterscheidet bei Europaletten zwischen Neuen, Neuwertigen, gebrauchte/tauschfähige, verbrauchte/nicht mehr tauschfähige und reparierte Europaletten.  

       

      1. Neue Europalette: erhält der Kunde direkt vom Hersteller 

      2. Neuwertige Palette, die nur wenige Tauschvorgänge vorweisen und keine Mängel aufweisen 

      3. Gebraucht oder auch tauschfähige Paletten, zeigen durch häufige Benutzung Mängel wie dunkle Verfärbung oder Absplitterungen auf. 

      4. Verbrauchte oder nicht tauschfähige Paletten sind in der Regel schon verfault oder kaputt 

      5. Reparierte Europaletten werden nach EPAL lizenzierten Betrieben repariert und fallen anschließend in die Kategorie gebraucht/tauschfähig 




    • Einwegpalette


      Einwegpaletten  sind im Gegensatz zu den Mehrwegpaletten nur für den einmaligen Verwendungszweck vorgesehen d.h. vom Hersteller direkt zum Kunden und die Haltbarkeit ist nicht von langer Dauer.  Es findet bei der dieser Palette keinen Tausch statt, da die diese im Export als "Verlustpalette oder Verpackung" zählt und direkt beim Empfänger bleibt. Die Maße sind hierbei variabel und in verschieden Ausführungen, je nach Kundenwunsch z.B. wie Holz, Kunststoff oder Wellpappe erhältlich. Sie kommt oft zum Transport von stapelbarer Ware oder schwereren Güter zum Einsatz. Für den Transport mit hoher Hygienevorschrift oder Lebensmittel eigen sich die witterungsbeständigen und leicht zu reinigende Kunststoffpaletten. Eine kostengünstige Variante für den Export, aber nicht witterungsbeständig ist die Palette aus Wellpappe. Sie können max. mit 800 Kilo belastet werden. Die Holzpaletten müssen zum Schutz vor Krankheiten oder Erreger speziellen Vorschriften unterliegen und speziell behandelt werden (ISPM15).
    • Einfahrregale


      Einfahrregale werden für die Lagerung von Güter der gleichen Art genutzt und sind geeignet für große Artikelmengen. Eine Regalseite ist geöffnet und kann z.B. von Stapler befahren werden. Hierbei unterscheidet sich jedoch das Prinzip der Einlagerung im Vergleich zum Durchfahrregal. Die zuletzt eingelagerte Ware wird hierbei als erstes entnommen (LIFO- last-In, First-Out).Die Einlagerung kann nur von hinten nach vorne (oben nach unten) erfolgen. Pro Lagergasse wird nur ein Artikel gelagert. Der Vorteil ist hier die hohe Flächen und Raumnutzung, jedoch ein Zugriff auf einen direkten Artikel ist nicht möglich. 

       


  • F
    • Fachbodenregale



      Eine Lagerung der Ware erfolgt auf einzelnen "Fachböden". Das Regal besteht aus den seitlichen Ständern zwischen diesen die Regalböden angebracht sind. Für mehr Stabilität sorgen Quer- und Diagonalstreben. Fachbodenregale zählen zu den meist genutzten Lagersystemen, die bis in den privaten Haushalt reichen. Sie eignen sich für die Lagerung von Kleinteilen, meistens in der Verpackung oder auch in Sichtkästen bzw. Behälter. Die gelagerte Ware ist übersichtlich und ein Zugriff erfolgt in der Regel manuell. Bei höheren Fachböden kommen Leitern oder auch Geräte zum Einsatz. Die Standardhöhe ist auf ca. zwei Meter festgelegt. Ein Nachteil dieser Einlagerung ist ihr hoher Platzbedarf und die begrenzte Traglast. Die Länge der einzelnen Fachböden ist variabel bei den gängigen Hersteller.


    • Fachböden



      Fachböden sind durchgehende Böden, die auf den Traversen liegen. Die Böden können aus Holz, aus Stahl, aus Gitteroste, aus Metall-oder Kunststoffplatten bestehen. Ein Fachboden hat eine Tragkraft von 1500 Kg, die durch Tiefenstege erhöht werden kann. 








      Fachboden/Regalboden/Holz/Abbildung auf Traversen


      Fachboden/Regalboden/Gitterrost/Abbildung auf Traversen























      Fachboden/Regalboden/Stahl/Lagerregal/Abbilung auf Traversen



    • Fachwerk



      Dieser Begriff stammt aus der Bauwesen und entstand vermutlich aus dem mittelhochdeutschen Wort "Vach" (Flechtwerkt) ab. Die Wände werden durch Balken gebildet, die von außen sichtbar sind (Stabwerk oder Balkengerippe). Die freien Lücken zwischen den Balken werden bei dieser Bauweise aufgefüllt z.B. mit Backsteinen. Anwendung findet diese Bauweise z.B. im Bauwesen, da sie sich im Vergleich mit anderen Konstruktionen aufgrund des geringen Eigengewichtes anbietet. Das starke Erscheinungsbild des Fachwerkes durch die einzelne sichtbaren Stäbe könnte ein möglicher Nachteil sein. In der Automobilbranche findet sie ebenfalls Anwendung z.B. für die Fahrgestelle.



    • Fassauflage für Schwerlastregale



      Fassauflagen sind Hilfsmittel, um die Ware gekonnt zu verstauen. Die Fässer können so vor dem Herabfallen oder Rollen geschützt werden. Fassauflagen gibt es in verschiedenen Größen und Arten, je nach Anzahl der zu lagernden Fässer. Die Fasspaletten können beispielsweise gewellt, eckig oder gerade sein und sind in der Regel aus Stahl oder Kunststoff hergestellt. Die Fässer können je nach Fasspalette liegend oder stehend gelagert werden. 


    • Flurförderfahrzeuge


      Flurörderfahrzeuge werden zum Transport von Güter innerhalb eines Betriebes verwendet. Sie sind zum Befördern, Ziehen oder Schieben, auf Räder laufend und frei lenkbar [BGV D27, bisherige VBG36 Stand 2002]. Hubwagen, Schlepper oder auch Stapler zählen zu den Förderfahrzeugen, die frei beweglich sind d.h. nicht spurgeführt. Eine weitere Fördermöglichkeit ist die Benutzung von fahrerlosen Transportfahrzeugen, die automatisch gesteuert sind. Flurförderfahrzeuge mit Hubeinrichtungen sind laut [BGUV Vorschrift 68 §2 (Absatz 2)] zusätzlich zum Heben, Stapeln oder Einlagern von Lasten gedacht. Aus gesundheitlichen Gründen sollten Benzin oder Diesel betriebene Fahrzeuge nicht in geschlossenen Räumen zum Einsatz kommen, sondern an Arbeitsplätzen im Freien oder durchlüftet  ihren Verwendungszweck finden. Vor Inbetriebnahme eines motorisierten Flurförderfahrzeuges muss der Fahrer über die ordnungsgemäße Nutzung informiert werden und den Besitz eines Staplerscheines vorweisen.  Wenn die Nutzung z.B. eines Gabelstaplers den Straßenverkehr beeinflusst, müssen die Verordnungen der Straßenverkehrsordnung beachtet werden.  


       


    • Fördertechnik


      Zu der Fördertechnik zählt u.a. das Fördermittel (Krane oder Gabelstapler) sowie die einzelnen technische und wirtschaftliche Vorgänge (Aufgaben im Lager, beim Verladen und beim Transport), die bei der Nutzung der Anlagen anfallen. Die Fördertechnik wird hauptsächlich in der Industrie, an Häfen oder Flughäfen und im Bergbau – also in abgegrenzten Bereichen verwendet. Mit der Hilfe der Fördertechnik kann die Ware oder auch Personen von dem Startpunkt bis zum Zielpunkt gebracht werden. Die einzelnen Konzepte der Fördertechnik sind in der Regel dem Gebrauch des Unternehmens zugeschnitten. Die Fördertechnik kann auch manuell erfolgen- allein durch das Bewegen der Güter mit Hilfe von Rollen. Aus wirtschaftlicher Sicht eigenen sich Förderbänder oder Rollbahnen, um die Ware schnell, fortlaufend und zuverlässig zu transportieren. Es kann in kurzer Zeit und flexibel eine Beförderung auch auf langen Strecken erfolgen. Im Prinzip zählen zum Bereich Fördertechnik alle Abläufe in Hinsicht auf Transport- und Lagerprozesse oder auch Lageraufgaben.

    • Fachlast



      Die Fachlast definiert das maximale Gewicht mit dem der einzelne Regalboden belastet werden darf. Hierbei geht man von einer gleichmäßigen Lastverteilung auf den Regalboden aus. Die Angabe des Gewichtes bezieht sich auf das gesamte Gewicht der gestapelten Güter. Es lässt sich daher einfach ausreichen, wie viel Ware ein Regalboden tragen kann. Es darf jedoch nicht grundsätzlich davon ausgegangen werden, dass die Summe der einzelnen Fachlast auch die Feldlast ergibt.







      Fachlast/Ebene/Palettenregal

    • Feldlast


      Die 
      Feldlast bezeichnet die maximale Belastung der einzelnen Fachlasten (Last, die auf den einzelnen Regalboden wirkt), die zwischen zwei Regalständer wirken. Das Eigengewicht der Traversen zählt nicht mit.








      Feldlast/Traversen/Last zwischen beiden Ständer

    • Feuerverzinkte Regale

      Bei Güterlagerung im Freien, werden in der Regel feuerverzinkte Regale verwendet. Der verzinkte Stahl verleiht dem Regal einen höheren Schutz vor Witterung (vor Rost)  als die lackierte Version, die für die Lagerung in geschlossenen Räumen genutzt wird. Eine Verzinkung ist ein "Vollbad" der Regalprofile im Zink, um das Regal robuster gegen Wettereinflüsse zu machen. Ein Schutz kann so über einen langen Zeitraum erfolgen, ohne das ursprüngliche Material des Regales anzugreifen. Ein weiterer Schutz verleiht noch ein zusätzlicher Anstrich. Weitere Infos hierzu können in der EN ISO 14713-2 nachgelesen werden. 

      Im Laufe der Zeit kann der Zink nachdunkeln und matter werden, wenn das Regal starken Witterungsbedingungen ausgesetzt ist. Es gibt verschiedene Arten der Verzinkungsverfahren zum Beispiel die Stückverzinkung d.h. Einzelteile werden in eine Zinkschmelze gelegt, davor jedoch von Verunreinigungen (Fett, öl etc.) chemisch gesäubert.  Der Schutz ist um einiges höher als bei der Bandverzinkung, da es mehrere Schichten an Überzug aufweist, um die Lebensdauer der Einzelstücke für die Weiterverarbeitung zu erhöhen.


    • Felgenregal
  • G
    • Gitterbox



      Der Begriff stammt aus der Fördertechnik und ist ein Hilfsmittel für die Verladung. Sie steht auf vier Füßen und kann vom Gabelstapler von allen vier Seiten aufgenommen werden. Sie besteht aus Stahlrahmen mit einem aus Holz hergestellten Einlegeboden. Die Ware wir in der Gitterbox verstaut. Hier müssen allerdings auch Normen (bei einer Eurogitterbox) eingehalten werden. Die Boxen müssen die richtigen Abmessungen, das dafür geeignete Material und Anstrich vorweisen sowie die richtige Beschaffenheit des Bodens für die Gitterboxen.  Eine geprüfte Herstellerkennzeichnung weißt all diese Kriterien auf  [EPAL Zeichen, die Immatrikulationsnummer Y-Nummer, Geprägte Aufschrift mit Eigengewicht, der Tragfähigkeit, Auflast, Laderaum, Herstellername mit Sitz und Produktionsjahr- Quelle Auszug aus www.epal-pallets.org/eu-de/ladungstraeger/epal-gitterbox/) 

       

      Die Eurogitterbox ist die einzige EPAL genormte Gitterbox.


    • Gabelstapler

      Der Begriff Gabelstapler fällt in die Kategorie der Flurförderzeuge und ist als Transporthilfsmittel für Paletten gedacht. Es ist natürlich nicht ausschließlich nur ein Transport von Paletten möglich, sondern auch Boxen oder auch Holzstämme.

      Sie verfügen über einen Antrieb und werden von Personen gesteuert. Vor Inbetriebnahme eines Gabelstaplers ist es zwingend notwendig eine Einweisung über die Verwendung und Sicherheit zu erhalten. Die zuständige Person für den Gabelstapler muss außerdem noch einen Staplerschein vorweisen. Ist die Nutzung des Gabelstapler im Straßenverkehr involviert, müssen die Regeln der Straßenverkehrsordnung ebenfalls beachtet werden. Die beiden Gabeln (oder auch Zinken genannt), die in der Regel mit Hydraulik aufrecht beweglich sind nehmen die Ware auf (Gabel). Der andere wesentliche Teil ist die Hubeinheit bzw. Hubmast. Die Tragkraft des Staplers variiert je nach Größe und Gewicht. Ein Gabelstapler kann mit Flüssiggas, Diesel, Erdgas oder Elektromotorantriebe betrieben werden. Die elektrische Variante eignet sich, da sie Schadstoffemissionen vermeiden. Die Hydraulik ermöglicht ein Kippen, Heben und teilweise das Lenken (bei Verbrennungsmotor- Strömungsgetriebe). Um einen geringen Wendekreis zu erhalten, verfügen die Gabelstapler über einen großen Lenkeinschlag (Hecklenkung).

      Ein Gabelstapler kann über drei oder vier Räder verfügen, dabei ist das Einzelrad beim dreirädrigen hinten und beim vierrädrigen sind die Räder mit einer pendelnden Achse verbunden. Die Achse ist mit dem Stapler verbunden und kann somit die Wendigkeit behalten. Eine höhere Standhaftigkeit weist das Fahrzeug mit vier Rädern auf, da die Kippgefahr geringer ist als bei dem Stapler mit 3 Räder. Eine Achsfederung erhöht die Sicherheit der Stapler (bei vierrädrigen können auch Schwingungsdämpfer montiert werden).  Die gängigste Hublast beträgt acht Tonnen und bis zu einer Höhe von sechs Meter (Hubhöhe). Es besteht allerdings die Möglichkeit Stapler mit höheren Hubgerüsten zu erwerben (bis zu 12 m). Der Gabelstapler trägt seinen Namen aufgrund der beiden Zinken, die Gabeln genannt werden.

    • Gabelhubwagen



      Hubwagen zählen ebenfalls zu den Flurfördergeräten. Sie dienen zum Transport von Paletten, Gitterboxen, Kisten etc.  in der betriebseigenen Lagerhalle oder können aufgrund der Größe und der Wendigkeit auf der Ladefläche von LKWs eingesetzt werden (ohne Motor). Sie  bestehen aus zwei Metallzinken, die höhenverstellbar sind um Paletten optimal zu verladen. Die Metallzinken werden wie beim Gabelstapler "Gabeln" genannt. Lastrollen befinden sich unterhalb der Zinken – vorne sind sie starr und hinten beweglich (1 oder 2 Räder).  Der Griff kann einmal zum Lenken des Hubwagens verwendet werden oder als Hebel (bei antriebslosen Geräten als Hydraulikfunktion). Diese Gerätefunktion ist meistens am Griff oder in Reichweite der Achse zu finden. Im Gegensatz zum Gabelstapler sitzt der Fahrer nicht auf einem Sitz, sondern bedient das Gerät stehend (auf einer Plattform am Hubwagen) oder im Laufen. Die einzige Sitzgelegenheit auf dem Hubwagen hat der Bediener beim Elektrohubwagen, der wie der Stapler im sitzen bedient wird.

      Eine Prüfung auf Sicherheit, fällt  jährlich an - Quelle (
      laut DGUV Vorschrift 68- nähere Info finden Siehttp://publikationen.dguv.de/dguv/pdf/10002/vorschrift68.pdf).

      Eine Einweisung des Bedieners muss auch bei diesen Geräten erfolgen. Beim Hubwagen erfolgt eine andere Lastverteilung und es wird kein Gegengewicht wie beim Gabelstapler benötigt.  Ein Hubwagen wird umgangsprachlich auch "Ameise" (eine Marke von der Firma Jungheinrich).
    • Grundfeld


      Ein Grundfeld ist das Feld zwischen zwei Regalständer und deren Traversen. Das Feld wird auch "Grundregal" genannt.



  • H
    • Hochregal
    • Hochregallager


      Es wird von einem Hochregallager gesprochen, wenn die Höhe eines Regales mind. 12 m hoch und maximal 50 m hoch ist. Die Systeme eignen sich für große Lagermengen mit hoher Raumnutzung bis zur Deckenhöhe.  In der Regel ist dieses Lagerkonzept elektronisch gesteuert und die Wareneinlagerung und Entnahme erfolgt über automatisch gesteuerte Computer.  Lagerpersonal oder automatisierte Transportsysteme übernehmen an vorbestimmten Auslieferungsplätzen die Warenein- und Ausgang. Bei Hochregallager spricht man von unterschiedlichen Zonen d.h. der Lagerbereich, in dem sich die Güter direkt zur Einlagerung befinden, die Vorzone mit einem Zufuhr- und Einlagerungsbereich für die Warenannahme und dem Auslagerungsbereich für die Auslieferung der Ware. Die Beladung und Entladung kann mit Hilfe von z.B. Gabelstapler oder Rollbahnen, fahrerlosen Transportsysteme etc. erfolgen. Bei automatisierten Systemen sind die Lagerbereiche aus Sicherheitsgründen für das Personal abgesperrt. Durch die IT-Systeme werden die Warenvorgänge koordiniert.  

       

      Es gibt viele verschiedene Arten von Hochregallager- sie können vollautomatisch gesteuert werden oder über eine manuelle Bedienung. In der Regel werden auch viele "Zwischenarten" also Kombinationen genutzt. Ein Beispiel für ein vollautomatisch gesteuertes Hochregal ist die Silobauweise.  Die Lagerung von Flachgut und Langgut ist mit einem Hochregal möglich. Es wird beispielsweise auch für empfindliche Ware wie Elektrogeräte genutzt. Hochregale sind sehr übersichtliche, jedoch ist die Investition dieser Regalart, vor allem die vollautomatischen sehr kostspielig. Eine Ersparnis erfolgt jedoch beim benötigten Lagerpersonal. 


    • Hubwagen


      Hubwagen zählen ebenfalls zu den Flurfördergeräten. Sie dienen zum Transport von PalettenGitterboxen, Kisten etc.  in der betriebseigenen Lagerhalle oder können aufgrund der Größe und der Wendigkeit auf der Ladefläche von LKWs eingesetzt werden (ohne Motor). Sie  bestehen aus zwei Metallzinken, die höhenverstellbar sind um Paletten optimal zu verladen. Die Metallzinken werden wie beim Gabelstapler "Gabeln" genannt. Lastrollen befinden sich unterhalb der Zinken – vorne sind sie starr und hinten beweglich (1 oder 2 Räder).  Der Griff kann einmal zum Lenken des Hubwagens verwendet werden oder als Hebel (bei antriebslosen Geräten als Hydraulikfunktion). Diese Gerätefunktion ist meistens am Griff oder in Reichweite der Achse zu finden. Im Gegensatz zum Gabelstapler sitzt der Fahrer nicht auf einem Sitz, sondern bedient das Gerät stehend (auf einer Plattform am Hubwagen) oder im Laufen. Die einzige Sitzgelegenheit auf dem Hubwagen hat der Bediener beim Elektrohubwagen, der wie der Stapler im sitzen bedient wird.

      Eine Prüfung auf Sicherheit, fällt  jährlich an - Quelle (
      laut DGUV Vorschrift 68- nähere Info finden Siehttp://publikationen.dguv.de/dguv/pdf/10002/vorschrift68.pdf).

      Eine Einweisung des Bedieners muss auch bei diesen Geräten erfolgen. Beim Hubwagen erfolgt eine andere Lastverteilung und es wird kein Gegengewicht wie beim Gabelstapler benötigt.  Ein Hubwagen wird umgangsprachlich auch "Ameise" (eine Marke von der Firma Jungheinrich).



    • Hochhubwagen


      Die Hochhubwagen kommen oft bei geringer Lagerhaltung bzw. im kleinen Lager zum Einsatz. Sie eigenen sich ebenfalls für den Transport von Europaletten, Gitterboxen, Behälter und ähnliche Güter.  In schmalen Gängen mit wenig Rangiermöglichkeit eigen sich die Hochhubwagen optimal für die Beladung und Entnahme von Ware. Es wird kein Staplerschein benötigt, jedoch sollte nur einem geschultem Personal ein Zugriff gewährt sein. Es wird zwischen manuellen und semi-elektrischen Hochhubwagen unterschieden.

      Bei der manuellen Variante wird aufgrund des hohen Eigengewichtes (bis zu 320 Kg) viel Kraft benötigt, um sie zu schieben oder ziehen. Bei der elektrischen Ausführung erfolgt die Bedienung der Gabeln durch ein elektro-hydraulisches System und die manuelle Kraftausübung wird in diesem Fall nicht benötigt. Der Hochhubwagen hat jedoch ein Eigengewicht von bis zu 495Kg, das beim manuellen Bewegen anfällt. Um die Ware sofort zu stoppen ist die elektrische Variante in der Regel mit einem Not-Ausschalter versehen und eine Plexiglasscheibe kann den Bediener zusätzlich vor herabfallender Ware schützen.

      Die Batterie wird an einer 230 V-Steckdose aufgeladen und der Batteriestand wird über eine Ladeanzeige angezeigt. Die Vorteile eines Hubwagens und eines Gabelstaplers werden somit kombiniert. Die Tragfähigkeit liegt bei der semi-elektrischen Variante bei ca. 1 t  und bei der manuellen Ausführung bis zu ca. 1,5 t. Der Abstand der Wartungen ist bei der elektrischen Variante höher, als bei dem Hochhubwagen ohne Batterie. Es ist grundsätzlich wichtig, dass der Einsatz der Geräte nur auf festem und geradem Untergrund ohne Neigung  erfolgt. 

    • Holme


      Holm ist ein Begriff, der  unterschiedliche Bedeutungen in allen möglichen Bereichen hat, jedoch im wesentlichen steht der Begriff für einen Träger (Stange) oder auch Traverse. Es ist ein waagerechter Träger, der sich bei Regalen zwischen den beiden Regalständer befindet und zur Stabilisierung und Verfestigung dient. Zwei Holme (Traversen) bilden eine Regalebene.

      Die Anzahl der Ebenen kann mit unseren hauseigenen Traversen in einem Raster von 50 mm mit Hilfe einer einfachen Steckbauweise individuell eingehängt werden. Auf den Traversen können direkt Paletten eingelagert werden oder Böden z.B. Regalböden aus Holz oder Stahl können eingelegt werden.




      Holm/ Träger/ Traverse/ Länge 180 cm/Palettenregal




  • I
    • Industrieregal


      Im Vergleich zu den herkömmlichen Regalen, die im auch im privaten Gebrauch genutzt werden, haben die Industrieregale eine höhere Belastbarkeit, die für die einzulagernde Ware benötigt wird. Es gibt diese in unterschiedlichen Ausführungen z.B. unterschiedliche Höhen, für Langgut geeignete Regale oder extra für Ware, die auf Paletten gelagert wird.

      In diese Kategorie fallen die Lagerregale oder auch Weitspannregale genannt, die Palettenregale oder auch die Kragarmregale. Je nach Art des Regales können Sie mit z.B. mit Holz- und Stahlböden, Gitterost versehen sein, als Anbauregal genutzt werden, sind fahrbar, als Packtisch, feuerverzinkt für den Außenbereich oder auch als Schrägbodenregal.

      Die maximale Belastung ist je nach Art des Regales unterschiedlich beispielsweise beträgt die Feldlast bei einem Palettenregal 9000Kg, bei einem Lager- oder auch Weitspannregal 2000Kg und 3000 Kg (zwischen bei Ständer) beim Kragarmregal.

       




      Lagerregal/ Abbildung Lagerung Ware/ Industrieregal/ Weitspannregal

























         Palettenregal/ Industrieregal/Schwerlastregal



                                Industrieregal/ Kragarmregal/ Langgut
       
         
    • Intralogistik



      Die Intralogistik bezeichnet alle Vorgänge, die im Betrieb zum Thema Material- und Warenfluss  und in der Logistik (Z.B. Flurförderzeuge, Logistik-Software, Verpackungstechnik etc.) anfallen. Prozesse wie Organisation und Durchführung, Überwachung und Verbesserung des Waren- und Materialflusses zählen in Unternehmen der Industrie und des Handels dazu.

      Bei öffentlichen Einrichtungen umfasst dies die Dienstleistungen und den Informationsaustausch des Personals mit Hilfe technischer Systeme und den Energieaufwand. Diese Prozesse sind in fast jedem Unternehmen zu finden, ob im Fahrzeugbau, bei Distributionszentren oder Flughäfen- das Gegenteil zum Fremdtransport durch Spedition oder Lieferanten außerhalb des Werkes. 


    • Kanbahn
    • Kabeltrommelregal


      Diese Regale sind nur für die Aufbewahrung bzw. Lagerung von Kabeltrommeln konzipiert. Je nach Hersteller sind sie in unterschiedlichen Außenmaßen verfügbar. Die Regalständer der Kabeltrommelregale gibt es in gerader oder Schräger Ausführung. Die Bedienung erfolgt manuell und frontal.

Sie haben noch Fragen?

Unser Support-Team hilft Ihnen gerne weiter.

07158-984391

info@topregal.com